Auktion 69 - Nachverkauf



WALDE, Alfons 1891-1958  | Enzian

WALDE, Alfons 1891-1958 | Enzian
€ 44.000,-

Öl auf Karton 27,5 x 29,9 cm
GUTACHTEN:
Mag. Verena Gschnitzer Konzert
Das mir vorgezeigte Gemälde, siehe untenstehende Abbildung, wird von mir wie folgt beschrieben: Ein Gemälde, Öl auf Karton mit der Darstellung von zwei blauen Enzianen.
Rückseitig betitelt mit: „abgepflückter Enzian“
Rückseitig befindet sich der originale Atelieraufkleber des Künstlers.
Bildgröße ohne Rahmen: 27,5 x 29,8 cm
Bei Gemälde handelt es sich um ein Originalwerk des bekannten Tiroler Malers
Alfons Walde (1891-1958) Das Bild ist im Werkverzeichnis mit der Nummer D-BL-104 angeführt.
LODER, Matthäus 1781 – 1828- Sonnenschienalm 1820/21

LODER, Matthäus 1781 – 1828 | Sonnenschienalm 1820/21
€ 22.000,-

Aquarell über Bleistift auf Papier
25,5 x 38,2 cm
Wasserzeichen im Papier: C & J Honig
ENGELHART, Josef  1864-1941 - Fries - Evolution der Menschheit 1909 - 1910

ENGELHART, Josef 1864-1941 | Fries - Evolution der Menschheit 1909 - 1910
€ 18.000,-

Gouache auf Karton (doubliert auf Leinwand)
Original Rahmen 28 cm x 241 cm
Signiert Mitte oben: Engelhart
Der Auftrag eines Entwurfes für ein größeres Fries in der Urania Wien
HUBER, Ernst 1895 – 1960 - Taormina 1925

HUBER, Ernst 1895 – 1960 | Taormina 1925
€ 800,-

Aquarell auf Papier 26,7 x 50,9 cm
Signiert rechts unten: E. Huber, 13.05.25
COMPTON, Edward Harrison 1881-1960 - Innsbruck – Mit Blick auf das Goldene Dachl und die Nordkette 1923

COMPTON, Edward Harrison 1881-1960 | Innsbruck – Mit Blick auf das Goldene Dachl und die Nordkette 1923
€ 2.200,-

Aquarell auf Papier 33 x 24,5
Signiert, datiert rechts unten:
E. HARRISON COMPTON 1923
WACKER, Rudolf 1893-1939 - Hermannstadt, Rumänien 1924

WACKER, Rudolf 1893-1939 | Hermannstadt, Rumänien 1924
€ 1.800,-

Kohle auf Papier 28,3 x 20,3 cm
Monogramiert rechts unten: RW
ZÜLOW, von Franz 1883 - 1963 - Dorfstraße 1930

ZÜLOW, von Franz 1883 - 1963 | Dorfstraße 1930
€ 1.000,-

Aquarell auf Papier 38,5 x 29 cm
Signiert, datiert links unten: F.v Zülow 30
SCHLOTTERBECK, Wilhelm Friedrich 1777-1819 - Erlafsee 1809/10

SCHLOTTERBECK, Wilhelm Friedrich 1777-1819 | Erlafsee 1809/10
€ 18.000,-

Aquarell über Federzeichnung auf Papier
30,2 x 45,9 cm
Vorlage für Blatt 1 aus der Seite der sechs braungetönten Aquatintaansichten aus der Steiermark
von Schlotterbeck, Wien Mollo 1810 Schlotterbeck regte mit seinen Ansichten die Brüder Olivier zu ihren
Salzburgreisen an.

MUSIL, Robert 1880 – 1942 | Brief mit eigenhändiger Unterschrift 1924
€ 1.600,-

1 Blatt, 1 und halb Seite Maschienenschrift
An Franz Blei

Wien, 12 XII (1924)
Lieber Freund.
Ich sende Ihnen hier den ersten Brief Susannens. Diesmal ist er noch feuilletonoid, aber die Fortsetzung könnte, ohne an Leichtigkeit einzubüßen seriöser sein oder auch zwischen Plaudern und ernster Ironie wechseln, wenn Ihnen die Idee überhaupt gefällt; Material habe ich, da ich meine ganze Essayistik und auch Teile des Romans in diese Form bringen kann.
Nur war es unrecht von mir, daß ich die Honorarfrage nicht gleich mit dem ganzen Gewicht belastet habe, das ihr zukommt. Sie müssen mit Ihrem Verleger reden. Es kann heute kein Mensch aus purer Lust an der Sache schreiben, und sogenannte Zeitschrifthonorare von 20-30 M. die Seite erlauben die Annahme nur, wenn man einmal durchaus das Bedürfnis hat, einen Essay zu schreiben, der nirgends anders Platz hat. Alles andere muß am Zeitungsmaßstab gemessen werden, und da sagt man mir, sind jetzt Honorare von 150 M. und mehr das, was man für einen dreispaltigen Beitrag bekommt, der ja etwa so lang ist wie dieser, der hier beiliegt. Wenn Ihr Verleger das nicht zahlen will ( es darf natürlich auch mehr sein), bitte ich Sie, mir zu sagen, mit wem ich mich bei der in Verbindung zu setzen habe und welches dort die besten Honorare sind, daß diese Beiträge auch dorthin sehr gut passen. Ich würden dann darüber nachdenken, womit ich mich beim Ronald revanchieren kann.
Ich habe Fontanta von Blei-Roland erzählt; ich glaube, er ist gern dabei, doch würde es sich empfehlen, wenn auch Sie ihm ein paar Worte schrieben. Seine Adresse ist VI Millergasse 10.
Auch Béla Balázs, XIII Linzerstraße 66. Der die ausgezeichnete Filmdramaturgie < Der sichtbare Mensch> geschrieben hat und über leichten Ton und reizvolle Einfälle verfügt, wäre dabei; allerdings frug er gleich auch nach der Höhe der Honorierung.

Herzliche Grüße
Ihr Musil.
WALDE, Alfons 1891-1958 - Tiroler Bergweiler 1934

WALDE, Alfons 1891-1958 | Tiroler Bergweiler 1934
€ 385.800,-

Öl auf Malkarton 48,5 x 69,5 cm
Signiert rechts unten: A. Walde
Rückseitig:
Original-Atelier Etikett eigenhändig bezeichnet:
Tiroler Bergweiler 1934
HRDLICKA, Alfred 1928-2009 - Zum Engelsdenkmal 1976

HRDLICKA, Alfred 1928-2009 | Zum Engelsdenkmal 1976
€ 3.500,-

Tusche Feder 90 x 62,5 cm
Signiert, datiert rechts unten:
Hrdlicka 1976
Skizzen zur Skulptur Denkmal für Friedrich Engels, 1977-1981, Stadt Wuppertal, Engels Platz Die Skulptur aus weißem Carrara Marmor steht seit 1981 im Engelsgarten in Wuppertal, in Nordrhein-Westfalen
STOITZNER, Josef 1884 – 1951 | Oberes Sulzbachtal mit hohem Geiger (Salzburg) 1909

STOITZNER, Josef 1884 – 1951 | Oberes Sulzbachtal mit hohem Geiger (Salzburg) 1909
€ 18.200,-

Öl auf Leinwand 100 x 90 cm
Signiert links unten: JOSEF STOITZNER 09.
Rückseitig auf dem Keilrahmen notiert: Josef Stoitzner, Maler, Wien, XII/2, Schönbrunnerstraße 140
Der große Geiger im oberen Sulzbachtale, Ölgemälde, 800 K. WVJS: 1.8. (das achte Ölbild, Zeitspanne 1901-1910)

Rudolf WACKER
Neue Sachlichkeit in Europa
1918 –1938

Baer Balthus Barraud Bäumer Beckmann Boeckl
Carra Casorati
Davringhausen Derain De Chirico Dix
Egger-Lienz
Felixmüller
Grossberg Grosz Guttuso Gütersloh
Hauser Heartfield Hofer Hubbuch
Jung
Kanoldt Kirnig Koch
Léger Lehnert de Lempicka Lerch
Mense Morandi Motesiczky
Nepo
Oelze Oppenheimer
Pauser Picasso Ploberger Pregartbauer
Radziwill Räderscheidt Reyl-Hanisch
Schad Schatz Scharl Schlichter Scholz Schrimpf
Sedlacek Severino Stöcklin
Traeger
Valloton
Wacker Walde

Alfons Walde

2018 ist ein Gedenkjahr an Gustav Klimt, Egon Schiele und Kolo Moser, an drei der größten Malerpersönlichkeiten Österreichs. Vielleicht auch an Alfons Walde, der vor 60 Jahren in Kitzbühel gestorben ist. Schon 1910 kam Walde zum Architektur-Studium nach Wien, bereits 1913 stellte er seine malerischen Werke in der Secession aus. Er war ihr junger Zeitgenosse, nicht ihr Schüler. In der damaligen Wiener Kunstszene zwischen Jugendstil und beginnendem Expressionismus fand er die für ihn wichtigen Begegnungen: Gustav Klimt prägte ihn mit der Farbensprache der Blumendekors. In der Freundschaft mit Egon Schiele sah Walde den Weg zum Expressiven und zu einem grafisch betonten Malduktus. Und schließlich prägten Koloman Mosers Landschaften Waldes Naturkompositionen mit den lichterfüllten Landschaftskonturen. Mit diesen Erfahrungen konnte er dann in Kitzbühel seinen eigenen Stil in Sujet, Malweise und Kolorit erarbeiten. Denn die Großstadt bot ihm nicht das Milieu für seine Kunst!
Winter- und Sportmotive prägten sein Werk, die durch ihn in der österreichischen Malerei salonfähig wurden. 1912/14 malte er in kleinformatigen, oft spontan skizzierten Schilderungen des Alltags das „Gasslrennen“, dann Sportler beim Schilauf, Damen auf der Schiwiese, die Gesellschaft beim Après-Ski, aber auch intime naturhafte Stimmungssujets. Der Landschaftsraum zwischen dem Hahnenkamm, dem Wilden Kaiser und den Jochberger Bergen wurde für Alfons Walde ein ihn künstlerisch stimulierendes Refugium. Zum Markenzeichen seines Naturbildes werden weiche Schneepartien im Kontrast zu felsiger, schroffer Gebirgskulisse. Er verstand es, Mensch, Architektur und Natur zu einer harmonischen Einheit zu verbinden. Dagegen modellierte er in fast monochromer Sicht die „Stadt im Tauschnee“, für die Schieles Städtebilder Pate stand, wie ein Porträt seiner Heimatstadt. Die Menschen in ihrer lebensfrohen Mentalität lässt er hingegen im „Bauernsonntag“ oder in der „Begegnung“ aktiv werden.
Zu seinen Hauptmotiven gelten idyllische Stimmungsbilder, Blumenarrangements und Sujets aus dem religiösen, alltäglichen und sportlichen Leben, die weltweite Verbreitung fanden. Daneben spürt man vor allem auch seine Vorliebe für den weiblichen Akt in subtiler Expressivität und feinem Kolorit. Intimität und Sinnlichkeit schweben über den Motiven wie der „Erotik“. In den Dreißigerjahren wird seine Farbpalette pastoser, Themen wie „Bergweiler“ oder „Alpensommer“ dominieren, aber auch Motive wie „Almen im Schnee“ oder „Aufstieg der Schifahrer“ sind weiterhin begehrt.
Als Architekt prägte er seine Heimatstadt Kitzbühel: 1926/27 entstehen die Tal- und Bergstation der Hahnenkammbahn mit dem später errichteten Hotel, 1929 baute er sein Berghaus, das auch zum „Atelier“ für seine Aktdarstellungen inmitten der Natur und abseits der Öffentlichkeit wurde. Villen und Geschäftshäuser folgten. Dennoch: Seine Hauptthemen zeigen „Tirol“ in allen Facetten: Die unberührte Natur in der großen „Winterlandschaft“ als monumentale Idylle oder das „Tiroler Bergdorf“, oft auch das „Auracher Kirchl“ genannt, werden zu markanten Symbolbildern des alpinen Tirol.
Gert Ammann

Wien und Venedig

ALT, Rudolf von 1812-1905 - Der Stephansdom

ALT, Rudolf von 1812-1905

Ausstellung : Rudolf von Alt Wien im Aquarell 1991
Der Stephansdom

Öl auf Leinwand | 59,5 x 50 cm | signiert, datiert
Auktion: 4. Dezember 1991
Ergebnis: € 268.599
ALT, Rudolf von 1812-1905 - Venedig Canale Grande – Ufer 1871

ALT, Rudolf von 1812-1905

Venedig Canale Grande – Ufer 1871
Aquarell auf Papier | 38 x 54 cm | signiert, bezeichnet, datiert Mitte unten:
Venedig 2. August 1871 R. Alt
Auktion: 24. Oktober 2011
Ergebnis: € 146.000

Neue Sachlichkeit 1918 - 1938

Einerseits in Wissenschaft, Wirtschaft fortschrittlich, andrerseits rückständig in der Hierarchie der Gesellschaft erzeugten die sozialen Gegensätze große Spannungen in der Weimarer Republik, die in der Folge zu noch größerem Unglück führten. Diese Tatsachen und Befürchtungen sind in der Kunst der „Neuen Sachlichkeit“ dokumentiert.

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Auktionen 2017

CANALETTO CARAVAGGIO REMBRANDT
FRIEDRICH KOCH WALDMÜLLER
BECKMANN EGGER-LIENZ GERSTL KLIMT KOKOSCHKA
PICASSO SCHIELE SEDLACEK WACKER WALDE
HUNDERTWASSER LASSNIG

DIE NEUE SACHLICHKEIT

Frühjahrs- und Herbstauktionen

Einladung zur Einbringung

Wir übernehmen zur Auktion: Alte Meister, Kunst des 19. Jahrhunderts, Klassische Moderne, Zeitgenössische Kunst, Antiquitäten, Jugendstil, Secession, Wiener Werkstätte, Neue Sachlichkeit und Design, Fauves, L École de Paris, Expressionismus, Blauer Reiter, Brücke.

Zur diskreten Vermittlung oder für unsere Auktionen wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer Herrn Hassfurther.

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Kommende Auktion

  • 29. November 2018

Top Ergebnisse

WALDE, Alfons 1891-1958
Tiroler Bergdorf / Aurach bei Kitzbühel 1932

WALDE, Alfons 1891-1958
Tiroler Bergdorf / Aurach bei Kitzbühel 1932
signiert, links unten: A.Walde
Rückseitig Original–Atelieretikett:
ALFONS
WALDE
Kitzbühel, Tirol, Austria
Ergebnis: € 545.500 / 11.06.2018

WACKER, RUDOLF  1893-1939 | Der Maler, Selbstbildnis 1924

WACKER, RUDOLF 1893-1939
Der Maler, Selbstbildnis 1924
Signiert, datiert links unten: R. WACKER 24
Rückseitig vom Künstler bezeichnet:
RUDOLF WACKER Bregenz 1924,
„Der Maler“ (Selbstbildnis)
Ergebnis: € 549.000 / 29.05.2017

WALDE, Alfons  1891 – 1958
Aufstieg der Skifahrer

WALDE, Alfons 1891 – 1958
Aufstieg der Skifahrer
Öl auf Karton, 48,6 x 77,3 cm
Ergebnis: € 512.400 / 27.05.2003

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